Klostergärten – Nahrung für Leib und Seele

 

13.16. September 2023, Benediktinerstift Melk (A)

 

Die Verbindung von Garten und Kloster lässt sich bis zu den Anfängen klösterlichen Lebens zurückverfolgen. Ursprünglich als Nutzgärten konzipiert, beeinflussten Klostergärten die Entwicklung der Pflanzen- und Heilmittelkunde und den Anbau, die Verbreitung und die Nutzung verschiedenster Pflanzen maßgeblich. Während heute manche Ordensgemeinschaften ihre Klostergärten für Gäste öffnen, sind andere nur den Ordensleuten zugänglich und bleiben der Öffentlichkeit verschlossen.

Die dritte Veranstaltung der Tagungsreihe Fachtage Klosterkultur findet im Benediktinerstift Melk/A statt und widmet sich der Entstehung, Bedeutung und Funktion sowie der historischen Entwicklung von Klostergärten. Deren Vielfalt soll aufgezeigt und diskutiert werden. Einerseits werden Klostergärten als Versorgungs- und Wirtschaftsfaktor der Klöster beleuchtet, andererseits werden die Gärten in ihrer Repräsentationsfunktion im Kontext der Kunstentwicklung betrachtet. Möglichkeiten, wie Klostergärten als Orte der Spiritualität und Kontemplation erfahren und erfahrbar gemacht werden können, sollen ebenso besprochen werden wie die Öffnung von Klostergärten für Publikum. Beispiele aus der Praxis stellen verschiedene Möglichkeiten der Anlage und Nutzung von Klostergärten sowie der Zugänglichkeit für ein interessiertes Publikum vor.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Es wird eine Tagungsgebühr erhoben. Die Anmeldung ist ab Frühling 2023 über diese Homepage möglich.